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GESELLSCHAFT, WIRTSCHAFT UND KULTUR

Industrie und Gewerbe

Einleitung
Industrie und Gewerbe bilden als Gesamtheit der wirtschaftlichen Tätigkeiten, die für die Produktion materieller Güter (außerhalb der Land- und Forstwirtschaft) verantwortlich sind, den sekundären Wirtschaftssektor. Dieser spielt für die Wirtschaft der Steiermark schon seit Jahrhunderten eine wesentliche Rolle. Die Steiermark zählt neben Vorarlberg und Oberösterreich zu jenen Bundesländern, in denen im österreichweiten Vergleich ein überdurchschnittlich hoher Anteil der Erwerbspersonen dem sekundären Sektor zuzuordnen ist.

Das Thema Industrie und Gewerbe wird durch mehrere thematische Karten dargestellt, von denen die meisten die Lage der Betriebe nach Branchen, kombiniert mit weiteren Faktoren und oft getrennt für die Steiermark und Graz, zeigen. Die Farbgebung der Branchen ist durchgehend einheitlich gestaltet, sodass die Karten parallel verwendet werden können. Drei weitere Karten zeigen – ähnlich wie bei den beiden anderen Wirtschaftssektoren – die Industriequote, den Anteil der im sekundären Sektor tätigen Erwerbspersonen an allen Erwerbspersonen der steirischen Gemeinden.


Industriestandorte der Steiermark auf Gemeindeebene 2021
Industriestandorte der Steiermark auf Gemeindeebene 2021

Die Karte zeigt die Schwerpunkte der Industrie in der Steiermark, die Daten dafür stammen von der Wirtschaftskammer Steiermark und von der Industriellenvereinigung, die hierzu auch weiterführende Informationen anbieten (siehe rechte obere Ecke der Karte). Die Kreissignaturen sind dem Flächenmittelpunkt der jeweiligen Gemeinde zugewiesen, also nicht lagetreu abgebildet. Eine interaktive Karte ist unter: http://landkarte.dieindustrie.at/↗ abrufbar.
Als industrielle Zentren der Steiermark – nicht nur, wie in dieser Karte sichtbar, bezogen auf die Zahl der Betriebe – treten folgende hervor:
(1) Der Zentralraum Graz, Graz Umgebung und die Kernräume der benachbarten Bezirke Voitsberg, Deutschlandsberg, Leibnitz – wohin von Graz aus sich eine industrielle Achse erstreckt – und Weiz. 
(2) Stark industriell geprägt ist auch ein von Südwesten nach Nordosten verlaufender Gebietsstreifen in der Obersteiermark mit mehreren großen industriellen Zentren zwischen Judenburg und Mürzzuschlag, unter denen Leoben und Kapfenberg durch besonders hohe Betriebszahlen hervorstechen. 
Da sich dieses Industriegebiet entlang von Mur und Mürz erstreckt, hat sich hierfür der wirtschaftsräumliche Begriff „Mur-Mürz-Furche“ eingebürgert. 

Die geringe Zahl von Industriebetrieben außerhalb dieser industriellen Zentren hat verschiedene Ursachen – vom historischen Erbe über ungünstige Verkehrsanbindung bis zu mangelndem Arbeitskräftepotenzial (wobei dieses nicht nur Ursache, sondern auch Wirkung sein kann). Mit Ausnahme der Tourismusregion im Nordwesten und Südosten kann das Fehlen von Industriebetrieben in Gemeinden als ein Merkmal ihrer peripheren Lage aufgefasst werden.


Heatmap der räumlichen Konzentration der Industriebetriebe in der Steiermark 2021
Heatmap der räumlichen Konzentration der Industriebetriebe in der Steiermark 2021

Die Heatmap bildet die Inhalte der Karte der Industriestandortkarte in anderer Form ab. Bei dieser Art der Darstellung werden verdichtete Datenbereiche, errechnet mit Hilfe einer Clusterung aus den Daten, farblich hervorgehoben.

Durch diese Darstellung lassen sich regionale Konzentrationen noch besser erkennen. So etwa treten Standortkonzentrationen rund um die meisten Bezirkshauptstädte sowie in einigen Tälern deutlicher hervor. Besonders gut kann man dies in der Mur-Mürz Furche beobachten, wo die industrielle Konzentration um die Bezirkshauptstädte Leoben und Bruck an der Mur (bzw. Kapfenberg) sich gut erkennbar noch weiter nach Nordosten zieht. Auch im Bezirk Liezen, der in der Karte industriell bedeutender erscheinen mag, als er tatsächlich ist, sieht man die relative Konzentration von Industriebetrieben im Enns- und Paltental zwischen Liezen und Gaishorn. Ganz im Norden des Bezirkes wird eine Industriekonzentration in den Gemeinden Altenmarkt und St. Gallen angezeigt, welche allerdings nur auf drei Betriebe zurückzuführen ist. Alle übrigen Verteilungsmuster ähneln denen der Standortkarte. Erkennen kann man in dieser Karte auch, wie wichtig eine gute Erreichbarkeit für die Ansiedelung von Betrieben ist, denn die industriellen Konzentrationen sind klar an das Vorhandensein hochrangiger Verkehrswege gebunden.


Anzahl der Industriebetriebe und Anteil der Branchen nach Gemeinden 2021
Anzahl der Industriebetriebe und Anteil der Branchen nach Gemeinden 2021

In dieser Karte sind die Zahl der Industriebetriebe in den Gemeinden in größenproportionalen Kreisen dargestellt, welche somit jenen in der Karte „Industriestandorte der Steiermark auf Gemeindeebene 2021“ entsprechen. Wie dort sind die Kreise im jeweiligen Zentrum der Gemeinden und daher nicht lagetreu verzeichnet. Zusätzlich werden die Kreise in dieser Karte in Sektoren aufgeteilt, die die Anteile der farblich – in Übereinstimmung mit gängigen Schulatlanten – gekennzeichneten industriellen Branchen gemäß der Einteilung der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) zeigen. Weitere Angaben zu den Datengrundlagen finden sich in der rechten oberen Ecke der Karte.

Betrachtet man die Karte im Überblick, fällt auf, dass es viele blaue Kreissektoren gibt. Diese kennzeichnen Betriebe, die sich auf die Erzeugung und Verarbeitung von Metall, Maschinen, Fahrzeuge und Elektrotechnik spezialisiert haben. Als ein Zentrum der Metallverarbeitung tritt die Mur-Mürz Furche hervor. Bekannte Unternehmen sind beispielsweise die voestalpine, die Böhler Werke und pewag Austria. Doch auch in und um Graz und Weiz sind zahlreiche Unternehmen auf Metallerzeugung und -verarbeitung spezialisiert. In und um Graz, besonders in den Gemeinden im Süden der Stadt, ist weiters eine Spezialisierung auf Maschinen- und Fahrzeugbau ersichtlich. Beispiele namhafter Unternehmen sind AVL List, Andritz AG, Knapp AG oder der Autohersteller Magna.

Nicht in allen Branchen lassen sich räumliche Schwerpunkte erkennen. Betrachtet man etwa die Sparte Chemie, Pharma und Kunststoffe, in der Karte gelb dargestellt, erkennt man eine disperse Verteilung über weite Teile der Steiermark. Kennzeichnend für die Steiermark sind – aufgrund des Waldreichtums und des somit reichlich verfügbaren Rohstoffes Holz – die Holzindustrie und Papiererzeugung, deren Standorte sich ebenfalls über beinahe die gesamte Steiermark verteilen. Bekannte Unternehmen der Branche Papier und Druck sind Sappi in Gratkorn, Norske Skog in Bruck an der Mur, Mondi in Zeltweg und Mayr-Melnhof in Frohnleiten.

Hervorgehoben sei, dass in den zugrundeliegenden Datenquellen auch der Bergbau dem sekundären Sektor zugeordnet ist. Wegen des hohen Mechanisierungsgrades im Bergbau ist dieser – im Gegensatz zu früher – nur mehr in geringem Ausmaß arbeitsplatzwirksam und daher in der öffentlichen Wahrnehmung wenig präsent. Die Karte zeigt alle bedeutenden Bergbauunternehmen der Steiermark wie etwa den Erzberg, das Magnesitwerk in Breitenau am Hochlantsch, das Salzbergwerk in Altaussee sowie einige große Unternehmen, die aus Steinbrüchen Baurohstoffe gewinnen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es in der Steiermark einen breiten Branchenmix gibt. Ein solcher gilt vor dem Hintergrund der Krisenbeständigkeit von Gesellschaft und Wirtschaft (Resilienz) als vorteilhaft.


Industriebetriebe nach Branche und Mitarbeiterzahl in der Steiermark 2021
Industriebetriebe nach Branche und Mitarbeiterzahl in der Steiermark 2021

Diese Karte zeigt die Industriebetriebe der Steiermark, differenziert nach Betriebsgröße und Branche. Der Durchmesser der Signatur steht für die Anzahl der Beschäftigten, die Füllung visualisiert die Branche. Zum besseren Verständnis für die hohe Relevanz der Erreichbarkeit sind die Straßen abgebildet.  
Diese Karte zeigt die Industriebetriebe der Steiermark (mit mindestens 10 Beschäftigten) annähernd lagegetreu, differenziert nach Betriebsgröße und Branche. Der Durchmesser der Kreissignaturen steht für eine von drei Größenklassen der Beschäftigtenzahl, die Füllung visualisiert die Branche gemäß der Einteilung der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Zur Erleichterung der Interpretation der Karte in Bezug auf die Verkehrsanbindung der Betriebe ist auch das Straßennetz abgebildet. Die Überlagerung der Signaturen lässt sich in den großen Industriezentren nicht vermeiden, für Graz wird aus diesem Grund eine gesonderte Karte angeboten.

Die Standorte konzentrieren sich entlang der Hauptverkehrsrouten sowie in jenen Gebieten, die auch auf den Karten der Standorte der Industriebetriebe als industrielle Konzentrationen zu erkennen waren, allen voran der Großraum Graz und die Mur-Mürz-Furche. Für die Verteilung der Branchen wird auf den Text zur Karte „Anzahl der Industriebetriebe und Anteil der Branchen nach Gemeinden 2021“ verwiesen. Was in dieser Karte ebenfalls ersichtlich ist, ist die hohe Anzahl an kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs), wenngleich die Steiermark auch viele große Unternehmen aufweist, wie die Karten der Industriebetriebe nach Branche und Mitarbeiterzahl 2021 (ab 250 Beschäftigten) für die Steiermark und Graz erkennen lassen. Tabelle 1 zeigt die gängige Klassifikation der Unternehmen nach ihrer Größe. Kleinstunternehmen können im Schulatlas Steiermark nicht dargestellt werden.


MitarbeiterUmsatzBilanzsumme
Kleinstunternehmenbis 9≤ 2 Mio. EUR≤ 2 Mio. EUR
Kleinunternehmen10 bis 49≤ 10 Mio. EUR≤ 10 Mio. EUR
Mittlere Unternehmen50 bis 249≤ 50 Mio. EUR≤ 43 Mio. EUR
Große Unternehmenab 250> 50 Mio. EUR≤ 43 Mio. EUR


Industriebetriebe nach Branche und Mitarbeiterzahl in Graz 2021
Industriebetriebe nach Branche und Mitarbeiterzahl in Graz 2021

Industriebetriebe nach Branche und Mitarbeiterzahl in Graz 2021
Die Karte zeigt die Industriebetriebe in der Stadt Graz (mit mindestens 10 Beschäftigten) annähernd lagegetreu, differenziert nach Betriebsgrößen (in drei Klassen) und Branche. Die Karte ist analog zur inhaltsgleichen für die gesamte Steiermark gestaltet.

Wie in der Steiermark lässt sich auch in der Stadt Graz eine zahlenmäßige Dominanz der Klein- und Mittelbetriebe (KMUs) erkennen. Die räumliche Verteilung der Betriebe zeigt mit deren Zunahme von Norden nach Süden eine gewisse Beziehung zur Geländeform – alle Betriebe liegen in der sich nach Süden verbreiternden Talebene der Mur – und eine Bindung an die Bahnlinien sowie Hauptstraßen, woraus sich deutliche Betriebskonzentration orographisch rechts (westlich) der Mur ergeben.


Industriebetriebe nach Branche und Mitarbeiterzahl in der Steiermark 2021 (ab 250 Beschäftigten)
Industriebetriebe nach Branche und Mitarbeiterzahl in der Steiermark 2021 (ab 250 Beschäftigten)

Diese Karte zeigt die industriellen Großbetriebe der Steiermark annähernd lagegetreu, differenziert nach Betriebsgröße und Branche. Der Durchmesser der Kreissignaturen steht für eine von drei Größenklassen der Beschäftigtenzahl, die Füllung visualisiert die Branche gemäß der Einteilung der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Zur Erleichterung der Interpretation der Karte in Bezug auf die Verkehrsanbindung der Betriebe ist auch das Straßennetz abgebildet. Die Überlagerung der Signaturen lässt sich in den großen Industriezentren nicht vermeiden, für Graz wird aus diesem Grund eine gesonderte Karte angeboten.

Die Karte zeigt in Bezug auf Branchen eine starke Konzentration der Großbetriebe auf die Metallerzeugung und -verarbeitung sowie auf Maschinen- und Fahrzeugbau. Die räumliche Verbreitung entspricht weitgehend jener, die bei den anderen Karten der Industriestandorte bereits zu sehen war.

Die Karte zeigt in Bezug auf Branchen eine starke Konzentration der Großbetriebe auf die Metallerzeugung und -verarbeitung sowie auf Maschinen- und Fahrzeugbau. Die räumliche Verbreitung entspricht weitgehend jener, die bei den anderen Karten der Industriestandorte bereits zu sehen war.



Industriebetriebe nach Branche und Mitarbeiterzahl in Graz 2021 (ab 250 Beschäftigten)
Industriebetriebe nach Branche und Mitarbeiterzahl in Graz 2021 (ab 250 Beschäftigten)

Die Karte zeigt die industriellen Großbetriebe in der Stadt Graz annähernd lagegetreu, differenziert nach Betriebsgrößen (in drei Klassen) und Branche. Die Karte ist analog zur inhaltsgleichen für die gesamte Steiermark gestaltet.
In Graz dominiert bei den Großbetrieben die Branche Maschinen- und Fahrzeugbau. Orographisch rechts (westlich) der Mur liegen mehr als doppelt viele Großbetriebe als links (östlich) der Mur.


Umsatzstärkste Industriebetriebe in der Steiermark 2022
Umsatzstärkste Industriebetriebe in der Steiermark 2022

In dieser Karte sind die Industrieunternehmen der Steiermark, die die höchsten Umsätze erwirtschaften, abgebildet. Die größenproportionalen Signaturen stehen annähernd lagegetreu am Firmenhauptsitz, die Umsatzzahlen aber beziehen sich jeweils auf das Gesamtunternehmen. Die Daten dafür stammen vom Magazin „Top of Styria“ (2022) (siehe Anmerkung unten!), welches jährlich die umsatzstärksten Unternehmen der Steiermark listet, unter denen 2022 68 Industriebetriebe waren.
Die umsatzstärksten Unternehmen konzentrieren sich auf jene Industriezentren der Steiermark, die anhand der anderen Karten bereits erläutert wurden. Es bestätigt sich auch hier, dass die Metallverarbeitung und Weiterverarbeitung zu Fahrzeugen auch aus Umsatzsicht eine große Rolle spielen. Daneben sind auch die Holzindustrie sowie Papier und Druck zu den umsatzstarken Branchen zu zählen. Der umsatzstärkste Industriebetrieb der Steiermark außerhalb von Graz, ams OSRAM AG (rund 5 Milliarden Euro Umsatz), hat seinen Stammsitz in Premstätten.
Link zu den Top of Styria: www.topofstyria.at/flippingbooks/TOS-2022-Magazin/36/


Umsatzstärkste Industriebetriebe der Stadt Graz 2022
Umsatzstärkste Industriebetriebe der Stadt Graz 2022

Hier gelten dieselben Erläuterungen wie in der Karte der umsatzstärksten Betriebe der gesamten Steiermark. Die umsatzstärksten Industriebetriebe von Graz sind die Andritz AG mit mehr als 6,5 Milliarden Euro und Magna Steyr AG mit mehr als 5 Milliarden Euro Umsatz. 
Link zu den Top of Styria: www.topofstyria.at/flippingbooks/TOS-2022-Magazin/36/



Industriequote der Steiermark 2023
Industriequote der Steiermark 2023

Die Industriequote wird in Prozenten angegeben und stellt den Anteil der Erwerbspersonen in Industrie und Gewerbe an der Gesamtheit der Erwerbspersonen in einer Gemeinde dar. Die Industriequoten sind in den Karten aller drei Jahre mit denselben Größenklassen (mit 10 % Spannweite) farbig dargestellt. Darüber hinaus wird die absolute Zahl der Erwerbspersonen in der Industrie und Gewerbe mit größenproportionalen Kreisen in jeder Gemeinde kenntlich gemacht. Die im jeweiligen Jahr gültigen gesamtsteirischen Werte finden sich in der rechten oberen Ecke der Karte.

Die Karte der Industriequote 2023 kommt mit vier Klassen aus und zeigt wie die anderen Karten der Industriequote hohe Werte in kräftigeren Farben als niedere. Im Vergleich mit den Karten der früheren Jahre zeigt sich ein genereller Rückgang der Industriequote auf nur knapp mehr als ein Viertel der Erwerbspersonen. Diese „Deindustrialisierung“ (auch: Entindustrialisierung) ist ein zumindest europaweiter Prozess, der viele Ursachen hat – von der Mechanisierung bis zur Auslagerung industrieller Produktion in Staaten mit niedrigem Lohnniveau. Der große Gewinner unter den Wirtschaftssektoren ist der tertiäre (siehe hierzu die Karten der Dienstleistungsquoten).

Dieser Rückgang muss aber keineswegs auf jede einzelne Gemeinde zutreffen, denn gerade in einwohnerschwachen Gemeinden ist die Industriequote eine variable Kennzahl, die zeitlich stark schwanken kann und im Extremfall von der Beschäftigungs- und Auftragslage eines einzigen Unternehmens in einem einzelnen Jahr abhängt. Auch der steirische Maximalwert in Altenmarkt bei St. Gallen ist darauf zurückzuführen, dass dort ein einzelner industrieller Großbetrieb den Arbeitsmarkt dominiert.

Die räumliche Verteilung der Industriequoten spiegelt in allen Jahren nur teilweise die räumliche Verteilung der Industriebetriebe wider, sondern eher die am Beispiel Altenmarkt bei St. Gallen erläuterte Bedeutung einzelner Unternehmen in kleinen Gemeinden. Die großen Industriezentren sind demgegenüber Städte – wie etwa jene der Mur-Mürz-Furche und insbesondere Graz –, wo der tertiäre Sektor überwiegt.


Industriequote der Steiermark 2001
Industriequote der Steiermark 2001

Für die Karte der Industriequote im Jahr 2001 gelten dieselben Hintergrundinformationen wie für die Karte der Industriequote 2023. Es werden in diesem Fall fünf Klassen unterschieden, wobei zu beachten ist, dass in zwei Gemeinden noch jeweils mehr als die Hälfte der Erwerbspersonen dem sekundären Sektor zuzuordnen waren.


Industriequote der Steiermark 1981
Industriequote der Steiermark 1981
Für die Karte der Industriequote im Jahr 1981 gelten dieselben Hintergrundinformationen wie für die Karte der Industriequote 2023. Die Industriequoten der Einzelgemeinden sind in diesem Fall fünf Klassen zuzuordnen, wobei zu beachten ist, dass in mehreren Gemeinden, die meisten im Nahbereich der Mur-Mürz-Furche gelegen, noch jeweils mehr als 60 % der Erwerbspersonen dem sekundären Sektor angehörten. Bedauerlicherweise liegen für das Stichjahr 1981 bei einigen Gemeinden im Südosten und Osten der Steiermark keine Daten vor (grau), da sich diese wegen später erfolgter Veränderungen der Gemeindegrenzen nicht mehr exakt rekonstruieren lassen.

Quellenverzeichnis

Amt der Steiermärkischen Landesregierung, A17 Landes- und Regionalentwicklung, Referat Statistik und Geoinformation.

Industriellenvereinigung Steiermark/Wirtschaftskammer Steiermark.

Internetquellen:
Statistik Austria: 
www.statistik.at
Steirische Tourismus GmbH: 
www.steiermark.com

Top of Styria: 
www.topofstyria.at
Industriellenvereinigung Steiermark: 
www.dieindustrie.at
Industrielandkarte Steiermark: 
https://steiermark.industrielandkarte.com/


Autorinnen und Autoren

Text:
Stephanie Christian, MSc (2017)
Mag.a Edeltraud Pirker (2022)
Mag. Dr. Gerhard Lieb (2026) 
Mag. Alexander Dorić (2026)

Kartengestaltung:
Stephanie Christian, MSc (2017)
Mag.a Edeltraud Pirker (2022, 2026)

Web-Bearbeitung:
Mag.a Edeltraud Pirker (2026)

Impressum: www.schulatlas.at